Finanzmarktintegration und -regulierung
Sieben Anliegen der Initiative Finanzstandort Deutschland zum Entwurf der Alternative Investment Fund Managers Directive |
Pressemitteilung_IFD_zum_Positionspapier_Erwartungen_an_die_neue_EU-Kommission.pdf Pressemitteilung zum Positionspapier "Erwartungen an die neue EU Kommission" |
Positionspapier_Erwartungen_an_die_neue_Europaeische_Kommission.pdf Erwartungen an die neue Europäische Kommission |
Stärkere Mitsprache bei der EU-Finanzmarktintegration und der Gestaltung des internationalen regulatorischen Rahmenwerkes für die Finanzmärkte.
In Europa entsteht der nach den USA größte integrierte Finanzmarkt. Die deutsche Finanzwirtschaft ist entschlossen, einen Beitrag zu Entwicklung und Reform des europäischen Finanzmarktes zu leisten und sich dabei auch mit anderen europäischen Finanzplätzen in Fragen gemeinsamen Interesses zu positionieren. Gleichermaßen ist die Ausgestaltung des regulatorischen Rahmenwerkes im Rahmen der Aufarbeitung der Finanzkrise für die Leistungsfähigkeit der Finanzmärkte entscheidend. In diesem Sinne begleitet die IFD auch die für die deutsche Finanzwirtschaft wichtigsten Themen der internationalen Regulierungsdiskussion konstruktiv. Oberste Ziele sind hierbei die Effizienz des europäischen Finanzmarktes und dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit
Die Neuordnung der Finanzmarktregulierung nach der Krise wird von der IFD eng begleitet. Dabei ist die IFD bestrebt, dort, wo es angemessen ist, ein koordiniertes Vorgehen der EU zu erreichen sowie mit Blick auf den zukünftigen Regulierungsrahmen eine angemessene Balance zwischen Stabilität und Effizienz der Finanzmärkte sicherzustellen.
Gemeinsame Interessen des Finanzstandorts Deutschland werden in Zukunft in Brüssel mit einer Stimme vertreten
Zur besseren Vertretung des Finanzstandortes Deutschland in Brüssel definieren die IFD und die Verbände Themen, die sektorübergreifend gemeinsam sowie durch die Bundesregierung vertreten werden sollen.
Die gemeinsam getragenen Positionen zu diesen Themen werden durch die Verbände und die Finanzinstitute erarbeitet und in Brüssel gemeinsam vorgetragen.
Damit sollen deutsche Interessen so erfolgreich koordiniert und vertreten werden wie dies z.B. die EU-Partner Großbritannien und Frankreich tun.
Deutschland gestaltet aktiv die Agenda für die Reform des europäischen Finanzmarktes
Die deutsche Finanzwirtschaft will gezielt inhaltliche Impulse für die Gestaltung des europäischen Finanzmarktes geben. Dazu hat die IFD Ziele erarbeitet, an denen sich zukünftige Regulierungsmaßnahmen orientieren sollten ("Leitbild").
Oberstes Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz des Standortes Deutschland auf Grundlage seiner pluralen Strukturen zu sichern. Dazu muss vor allem international auf G20-Ebene ein angemessener Regulierungsrahmen für alle Märkte, Produkte und Akteure entwickelt werden. Nur so können zukünftige Finanzkrisen vermieden werden.
Es ist sicherzustellen, dass europäische Vorschriften in den EU-Mitgliedsstaaten einheitlich in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden (Level-playing-Field).
Neben dem Leitbild wurden Themengebiete identifiziert, bei denen eine weitere Harmonisierung notwendig ist.
Mittelfristig wird eine gemeinsam getragene Zielvision für die Finanzmarktintegration und Finanzmarktaufsicht in Europa entwickelt.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Zentralen Kreditausschusses.