Sonstige Themen

Kapitaldeckung für die alternde Gesellschaft

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft stellt die umlagefinanzierten Systeme der Al-terssicherung sowie der Kranken- und Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten vor große Probleme. Die Arbeitsgruppe arbeitet daher zum einen an Vorschlägen um die-sem insbesondere demographiebedingten Problem zu begegnen, wobei eine stärkere Kapitaldeckung bestehender Ansprüche im Mittelpunkt dieser Überlegungen steht. Zum anderen unterstützt sie aktuelle Maßnahmen zur stärkeren Verbreitung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge. [mehr]

Bildung und Forschung: zentrale Standortfaktoren

Humankapital – das in der Ausbildung erworbene Bündel an Einschätzungswissen und Urteilsvermögen – ist ein kritischer Faktor für die Leistungserstellung im Finanzsektor und ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Leistungsfähigkeit und damit auch die Attraktivität eines Finanzstandortes. Angesichts steigender Privatvermögen und des zunehmenden Bedarfs privater Vorsorge nimmt die Nachfrage nach qualifizierten Finanzdienstleistungen nachhaltig zu. Die verschärfte Konkurrenz auf der Angebotsseite erfordert eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Finanzdienstleister am Finanzstandort Deutschland. Fachwissen – auf der Angebotsseite aber auch auf der Anlegerseite – ist mitbestimmend für das Wertschöpfungspotential der Finanzindustrie. Die Stärkung des Faktors Humankapital in der deutschen Finanzbranche ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Denn eine moderne Finanzausbildung ist nicht nur wichtig für die einzelnen Häuser, sondern für den Finanzplatz insgesamt. Es gibt für die deutsche Finanzindustrie somit ein starkes Eigeninteresse, bei der Gewährleistung dieses Gutes mitzuwirken. [mehr]

 

Initiative für ein wettbewerbsfähiges Steuerrecht

Deutschland ist in Bezug auf die Besteuerung von Unternehmen nach wie vor ein Hochsteuerland. Mit einer effektiven Steuerbelastung von 36 % liegt Deutschland deutlich über den neuen EU-Beitrittsstaaten und seinen europäischen Nachbarn (EU-25 durchschnittlich 24,7 %). [mehr]

Bessere Regulierung / Bürokratieabbau

Die Arbeitsgruppe "Bessere Regulierung und Bürokratieabbau" hat sich zum Ziel gesetzt, eine Bestandsaufnahme deutscher und europäischer Finanzmarktgesetzgebung zu erstellen sowie die daraus entstehenden Belastungen der Finanzwirtschaft zu analysieren. Es sollen Vorschläge für eine schlanke Gesetzgebung konzipiert werden, die eine effektive Regulierung gewährleisten und gleichzeitig bürokratische Bürden für Unternehmen und Institute abbauen helfen. [mehr]

Entwicklung Immobilienmärkte

Die Unternehmen werden derzeit durch steuerliche Regelungen gehindert, ihr in Immobilien gebundenes Kapital in Höhe von schätzungsweise 1.100 Mrd. Euro profitabler ins Kerngeschäft zu investieren. Dadurch gehen Wachstumspotenziale und attraktive Anlagemöglichkeiten verloren. [mehr]

Förderung Infrastruktur-Investments

Öffentliche Investitionsmaßnahmen werden in Deutschland zunehmend im Wege Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) durchgeführt. ÖPP als dritter Weg zwischen traditioneller Eigenrealisierung einerseits und Privatisierung öffentlicher Aufgaben andererseits zielt auf eine langfristige Kooperation zwischen öffentlichen Auftraggebern und privaten Unternehmen. Die Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur, beispielsweise eines öffentlichen Gebäudes, wird als eigenständiger, wirtschaftlicher Optimierung zugänglicher Verantwortungsbereich ausgelagert und in die Partnerschaft mit dem privaten Partner eingebracht. Auf diese Weise lassen sich privatwirtschaftliche Kompetenz, Methodik und Effizienz umfassend in den Dienst des öffentlichen Interesses stellen. [mehr]

Gestaltung Euro-Zahlungsverkehr

Die Verwirklichung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums mit europaweiten Standards für den Euro-Binnenzahlungsverkehr wird mit der zunehmenden Integration der Märkte in Europa immer wichtiger. [mehr]